Neues 3D-Kunststoff-Druckverfahren für höhere Qualität

Oktober 2017 - Die voxeljet AG, ein führender Anbieter von Hochgeschwindigkeits-3D-Großformatdruckern und On-Demand-Teilen für Industrie- und Gewerbekunden, gibt heute die Markteinführung von PolyPor C2 (PPC²) bekannt. PPC² ist ein fortschrittliches PMMA-3D-Druckverfahren, mit dem sich im Feinguss qualitativ hochwertigere Ergebnisse erzielen lassen. Der Prozess wird offiziell auf der 64. Technical Conference and Equipment Expo in Covington, KY die vom 15. bis 18. Oktober 2017 stattfindet, vorgestellt.

Höhere Auflösung

Die neue PPC² Technologie ist eine modifizierte Version der von voxeljet angebotenen PolyPor PMMA-Prozessen, die hauptsächlich zur Herstellung von Feingussmodellen eingesetzt werden. Im Vergleich zu den bestehenden PMMA-Prozessen haben Modelle, die mit PPC² gedruckt werden, eine höhere Auflösung mit einer präziseren Detailtiefe.

Die verbesserte Oberflächenqualität und die saubereren Kanten an den Teilen sind auf ein feineres PMMA-Partikelmaterial von 37 µm (0,037 mm) zurückzuführen, welches einen Druck mit einer reduzierten Schichtdicke von 100 µm ermöglicht. 

Die Kombination eines hochauflösenden Druckkopf, der mit einer Auflösung von 600 dpi druckt, mit einer reduzierten Korngröße und Schichtdicke ergibt sehr detailgetreue 3D-Druckmodelle, die ideal für Feingussanwendungen geeignet sind. Der Materialsatz verursacht so gut wie keine Ascherückstände.

Wirtschaftlich, produktiv und recyclebar

„Unser neues PPC²-Verfahren wird zunächst auf unserem VX200-System mit einem effektiven Bauraum von 274 x 174 x 127 mm angeboten. Es ist ein kostengünstiger Einstieg in den 3D-Druck für Feingießereien, die auf eine effiziente Teilefertigung für kommerzielle Gussteile wie Turbinenlaufräder, Turbinenschaufeln spezialisiert sind. Dank unserer Binder-Jetting-Technologie sind keine zusätzlichen Stützkonstruktionen erforderlich. So kann wertvoller Bauraum effizient durch übereinander gestapelte Bauteile genutzt werden "(Dr. Ingo Ederer, CEO). 

Tobias Grün (Produktmanager bei voxeljet) fügt hinzu: „Die Verwendung eines neuen und kompatibleren Bindemittels sorgt dafür, dass unsere industriellen Druckköpfe eine längere Lebensdauer und damit eine gleichbleibende Druckqualität erreichen. Darüber hinaus kann das ungebundene PMMA-Pulver für kommende Druckaufträge recycelt und wiederverwendet werden, was einen effizienten Materialeinsatz gewährleistet.“

Release und Muster

Das neue PPC²-Verfahren von voxeljet wird offiziell auf der ICI 2017, einer vom Institut für Feinguss veranstalteten Konferenz, die vom 15. bis 18. Oktober 2017 in Covington, KY, USA, stattfindet, vorgestellt. Zurzeit können Benchmark-Teile des neuen PPC²-Verfahrens aus der Zentrale von voxeljet in Deutschland und aus der US-Niederlassung in Canton, Michigan, geliefert werden.